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Unfallstatistik
Weniger Verkehrstote in Deutschland, mehr in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen gibt es wieder mehr Tote, wie hier bei einem LKW-Unfall auf der A13.
Auf Brandenburgs Straßen gibt es wieder mehr Tote, wie hier bei einem LKW-Unfall auf der A13. FOTO: Feuerwehr Lübbenau
Wiesbaden . Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland dürfte 2017 so niedrig sein wie nie zuvor gemessen. Das geht aus einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes hervor. In Brandenburg sind dieZzahlen weniger rosig. Hier steigt die Zahl der Verkehrstoten.

Rund 3170 Menschen werden voraussichtlich bis Jahresende auf deutschen Straßen ums Leben gekommen sein, ein Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus einer am Donnerstag in Wiesbaden veröffentlichten Schätzung des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Prognose basiert auf den Zahlen der ersten neun Monate. Bei den Verletzten ist mit einem Minus von etwa zwei Prozent auf rund 390 000 zu rechnen.

Während Sachsen im bundesweiten Trend liegt, droht Brandenburg auszuscheren. In den ersten neuen Monaten des Jahres, für die bereits gesicherte Zahlen vorliegen, ist die zahl der Verkehrstoten gestiegen. 112 waren es bis Ende September, 20 mehr als im Vorjahreszeitraum. Sachsen kommt auf 116 (-10).

Bei den erfassten Unfällen rechnen die Statistiker für Deutschland mit einem Rekord von mehr als 2,6 Millionen. Das wäre etwa ein Prozent mehr als 2016. Dabei wird die Zahl der Unfälle mit Verletzten und oder Toten jedoch schätzungsweise um fast drei Prozent auf 300 000 zurückgehen.

(dpa/bob)