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| 17:24 Uhr

Lesermeinung
Tückischer Gehaltsvergleich

Unterschied schon im Namen

Zu „Warum in Cottbus Frauen mehr verdienen als Männer“ (LR, 13. Februar): Es ist schon schlimm, dass  eine solche Meldung unkommentiert abgedruckt wird. Was hat es mit Statistik zu tun, wenn Gehaltsdaten wild durcheinander addiert werden um daraus Schlüsse zu ziehen. Schlimm, dass dafür auch noch gutes Geld vom Steuerzahler verschwendet wird. Es kann doch nur Vergleichbares miteinander verglichen werden. Wenn dem nicht so ist, dann hier das krasse Beispiel des Gehaltsunterschiedes von Frau und Mann. Durchschnittsfrau in Cottbus 0,5 Prozent, Bundeskanzlerin sechs Prozent des Gehaltes eines männliche Vorstandes eines Dax-Unternehmens. Das ein „Hausmeister“ der ja eigentlich Facility Manager ist, mehr „bekommt“ als eine in Teilzeit arbeitende Kita-Erzieherin, ergibt sich dabei schon aus der Berufsbezeichnung. Ansonsten gilt, glaube nur der Statistik, die du selbst manipuliert hast.

Reinhard Schulze
Bad Muskau