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| 16:16 Uhr

Kommentar
Ein gutes Projekt kommt ins Rollen

Rüdiger Hofmann
Rüdiger Hofmann FOTO: LR / Sebastian Schubert
Das ist doch mal ein gutes Projekt! In Calau kann ab sofort Rikscha gefahren werden. Damit gehen die drei Partner AWO, Stadt und WBC auf die Herausforderung ein, die durch den demografischen Wandel und eine immer älter werdende Bevölkerung von Tag zu Tag größer wird. Von Rüdiger Hofmann

Die Rikscha ist vor allem für Gehbehinderte gedacht. Für Menschen, die in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind. Für Demenzkranke. Mit dem Gefährt kommt man auch gut an Orte heran, die sonst eher schwer zugänglich sind. Die Rikscha hat auch einen Vorteil gegenüber dem Auto: Beim Autofahren müssen sich in erster Linie ältere Menschen sehr stark konzentrieren – sofern sie überhaupt noch Auto fahren können. Bei der Rikscha werden sie gefahren. Hut ab vor den etwa 22 ehrenamtlichen Helfern der AWO, die künftig den Part des Chauffeurs übernehmen.