| 17:13 Uhr

Hoyerswerda
Volleyballfreunde mit zwei Gesichtern

Gegen Kunnersdorf waren die Volleyballlfreunde chancenlos.
Gegen Kunnersdorf waren die Volleyballlfreunde chancenlos. FOTO: Werner Müller
Hoyerswerda. Hoyerswerdaer Blau-Weiß-Bezirksliga-Team mit Sieg und Niederlage am letzten Heimspieltag.

Einen Tag mit zwei Gesichtern erlebte die zweite Männervertretung der Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda zum letzten Heimspieltag in dieser Bezirksligasaison. Mit dem TSV Kunnersdorf trafen die Gastgeber auf ein langjährig bekanntes Team, das in dieser Saison mit einem sehr stabilen Volleyballspiel zurecht in den Top 3 der Tabelle zu finden ist, und auf den CVJM Görlitz, den Aufsteiger aus der Bezirksklasse, der sich überraschend schnell aus dem Abstiegsrennen verabschiedete und mit seiner jungen Truppe in den kommenden Jahren sicher noch stärker werden dürfte.

Im Spiel gegen Kunnersdorf hatten die Gäste um Kapitän André Werner die ausgeglichenere Spielanlage. Mit weniger Fehlern, einer besseren Blockarbeit und Feldabwehr zogen sie den Volleyballfreunden den sprichwörtlichen Zahn. Trotzdem wehrten sich die Gastgeber nach Kräften und hielten die einzelnen Sätze und das Spiel immer wieder offen. Aber nach 81 gespielten Minuten und über die Satzstände 22:25, 23:25 und nochmals 23:25 mussten sich die Männer um Kapitän Peter Hoffmann den Kunnersdorfern mit 0:3 geschlagen geben.

Das zweite, andere Gesicht, zeigte sich kurz darauf im Duell mit dem Aufsteiger aus Görlitz, die mit dem „Heimkehrer“ Marius Tietz antraten. Hier zeigte sich dann die doch sehr viel größere Erfahrung der Volleyballfreunde. Nur im ersten Abschnitt war es ein Duell auf Augenhöhe, ehe die Volleyballfreunde den Satz doch noch für sich entscheiden konnten (25:23). Die beiden Folgesätze zeigten dann einen qualitativen Unterschied zwischen beiden Teams. Die noch junge CVJM-Truppe von Trainer Mirko Simmank wirkte in der einen oder anderen Situation noch recht unerfahren und überhastet, zeigte aber sehr gute Spielanlagen. Nichts desto trotz gingen die Sätze zwei (25:20) und drei (25:21) doch deutlich an die Gastgeber.