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| 20:35 Uhr

Fussball
Pohl dreht für Zeißig das Spiel

Landesklasse Ost. Aus einem zweimaligen Rückstand wird noch ein 3:2-Erfolg gegen Oderwitz. Von Werner Müller

SV Zeißig – FSV Oderwitz 3:2 (1:2). T: 0:1 Dietrich Hendrick (10.); 1:1 Marc-Bruno Laser (42.); 1:2 Jakub Zocek (43.); 2:2 Stefan Pohl (75.); 3:2 Stefan Pohl (82.); SR: Falko Mathews; Zuschauer: 50

Stefan Pohl avancierte in dieser Partie für Zeißig zum Matchwinner. Mit 1:2 lagen die Hausherren hinten, eher sich der unermüdliche Arbeiter auf der rechten offensiven Seite für seine unglaubliche Laufbereitschaft mit zwei Toren belohnte und sein Team zum Heimsieg schoss. „Vor der Moral meiner Mannschaft kann ich nur den Hut ziehen“, sagte Zeißg-Coach Stefan Hoßmang. „Wir lagen zweimal zurück und haben das Spiel gedreht.“ Ein Extra-Lob gab es natürlich für Stefan Pohl: „Was er geleistet hat, verdient große Anerkennung.“

Pohls Mitspieler Andreas Kober befand: „Am Ende war es ein Sieg unserer Moral. Die Mannschaft hat sich bis zum Ende nicht aufgegeben und sich selbst dafür belohnt.“

Die frühe Führung von Oderwitz hatte zunächst Marc-Bruno Laser kurz vor der Pause zum 1:1 ausgeglichen. Doch Halbzeit war es eben noch nicht. Nach einem langen Ball stimmte die Zuordnung nicht mehr in der Zeißiger Hintermannschaft und so konnte Jakub Zocek die Gäste erneut in Führung bringen (43.).

In der zweiten Halbzeit verpassten es die Gäste aber, den Sack zuzumachen. Zeißig blieb somit im Spiel und hatte in der Schlussphase klare Kräftevorteile. Nach einem tollem Angriff stellte Stefan Pohl auf 2:2 (75.). Der Gast zeigte sich durchaus geschockt, nun wollten beide Teams den Sieg. Die Zeißiger spielten jetzt Fußball und kamen in der 82. Minute erneut durch Stefan Pohl zur überraschenden 3:2-Führung. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff.

Trainer Hoßmang analysierte anschließend: „In den Momenten, in denen wir Fußball gespielt haben, sahen wir gut aus, konnten Torchancen und letztlich auch unsere Tore herausspielen. Nicht so gut sah unser Spiel mit langen Bällen aus. Der Gegner hat uns voll gefordert und hatte ebenso sehr gute Möglichkeiten, die das Spiel in eine andere Richtung hätten bringen können. Letztlich waren es drei enorm wichtige Punkte.“