| 15:34 Uhr

Westlausitzliga
Nur ein Tor in Königswartha

Missverständnis in der Hoyerswerdaer Abwehr führt zum Siegtor durch Maik Wetzorke. Von Werner Müller

Fußball Westlausitzliga Königswarthaer SV – Hoyerswerdaer FC 1:0 (1:0). Tore: 1:0 Maik Wetzorke (43.); SR: Lea Kretschmar; Zuschauer: 85.

Beide Mannschaften versuchten erst einmal, sicher zu stehen. Beide neutralisierten sich im Laufe des Geschehens. Königswartha hatte im Verlauf des Spiels optische Feldvorteile. Die Hoyerswerdaer Gäste versuchten es mit Konter. In der 20. Minute schoss Kevin Gaede in den rechten Winkel, aber der Königswarthaer Keeper konnte stark regieren und abwehren. Die Königswarthaer blieben bei schnellen Bällen absolut gefährlich. In der 40. Minute sahen die Zuschauer eine gute Parade des Hoyerswerdaer Tormanns Dominik Krüger, der den Ball zur Ecke klären konnte. Danach wurde es dann noch einmal richtig gefährlich, als ein Königswarthaer Stürmer den Ball an die Latte köpfte. Nun kam es in der 43. Minute zu einem Missverständnis in der Hoyerswerdaer Abwehr, als es Maik Wetzorke gelang, den 1:0-Führungstreffer per Kopf in die Maschen zu hauen. Nach einem erneuten Konter der Gastgeber ging der Ball mit dem Pausenpfiff an den Pfosten.

Die Hoyerswerdaer spielten zu Beginn der zweiten Halbzeit nervös. In der 50. Minute gab es ein Abseitstor für Königswartha. Nun begannen die Hoyerswerdaer, sich ins Spiel zu kämpfen. In der 70. Minute knallten die Hoyerswerdaer einen Freistoß knapp über das Tor. In der 80. Minute spielten sie schnell über rechts. Sebastian Graf enteilte der Abwehr und passte nach innen. Doch Erik Lanzky verpasste knapp das Tor. Hoyerswerda drückte nun auf den Ausgleich. Kurz vor Schluss wurde Kevin Kretschmar gefoult. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen. „Am Ende gut gekämpft aber in Summe auch verdient verloren. Die erfahrenen Spieler aus Königswartha waren routinierter“, so HFC-Mannschaftsleiter Uwe Neumann. HFC- Trainer Enrico Krüger: „Wir hatten mehrmals das Unentschieden auf dem Fuß. Wenn der eine oder andere Spieler zur Verfügung gestanden hätte, wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen.“