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| 18:23 Uhr

Fussball
Neustadt in Oderwitz gefordert

Fußball-Landesklasse. Der SV Zeißig will in der Fußball-Landesklasse beim SV Oberland Spree punkten. Von Werner Müller

FSV Oderwitz 02 (7) - LSV Neustadt/Spree (2) Oderwitz spielte eine gute Hinrunde und beeindruckende so manchen Fußball-Fan in der Landesklasse. Zwischenzeitlich weilte die Mannschaft sogar auf dem ersten Tabellenplatz. Doch in der Rückrunde läuft es derzeit nicht mehr so gut beim Aufsteiger. Seit Jahresbeginn konnte man nur einen Sieg und zwei Unentschieden verbuchen. Bei Neustadt hingegen läuft es besser. Mit vier Siegen in Folge, fährt der LSV mit breiter Brust nach Oderwitz. Einfach wird es trotzdem nicht werden, im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 2:2 Unentschieden. „Im Moment ist Oderwitz schwer einzuschätzen, wie ein angeschlagener Boxer taumeln sie zurzeit durch die Liga. Deshalb gilt es ganz besonders auf der Hut zu sein. Wir dürfen auf gar keinen Fall dieses Spiel auf die leichte Schulter nehmen“, so LSV-Trainer Andreas Born.

SV Oberland Spree (9) - SV Zeißig (10) Der SV Oberland steht für eine erfahrene und zweikampfstarke Mannschaft, die für schnörkellosen Fußball und gutes Umkehrspiel bekannt ist. Mit Petr Mecir und Stefan Richter im Tor haben sie zwei sehr gute Fußballer in ihren Reihen. Mecir lenkt und leitet das Spiel, zudem besitzt er absolute Torjägerqualitäten. „Es wird nicht einfach“, sagt Zeißig-Trainer Stefan Hoßmang. „Dennoch ist diese Aufgabe lösbar. Wir müssen unsere Tugenden zum Tragen bringen: Zweikampfstärke, Laufbereitschaft, Mut, Fußball zu spielen und unbedingte Leidenschaft und Mentalität. Dann ist alles wieder möglich. Voraussetzung: Defensiv müssen wir noch kompakter stehen und alle müssen sich wieder daran beteiligen“, ergänzt der Übungsleiter. Kapitän Tony Bach erklärt: „Wir wollen unseren positiven Trend gerne weiter fortsetzen und an die in den letzten fünf, sechs Wochen gezeigten Leistungen anknüpfen. Es ist ein Duell gegen einen direkten Tabellennachbarn und eine weitere Möglichkeit, spielerisch ein paar Sachen oben draufzupacken. Bis Platz fünf ist in der Liga noch alles eng zusammen, das Streben nach einer bestmöglichen Endplatzierung muss Grundvoraussetzung für die letzten vier Spiele sein.“ So sieht es auch Andreas Kober: „Wir wollen beim SV Oberland Spree an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und bestenfalls die Punkte mit nach Zeißig nehmen.“


DJK Blau-Weiß Wittichenau (6) - SG Motor Cunewalde (3) Mit der SG Motor Cunewalde kommt die wohl spielstärkste Mannschaft nach Wittichenau, sagt DJK-Trainer Dirk Rettig. „Wir möchten natürlich zu Hause gewinnen und bisschen auch im Hinblick auf die neue Saison etwas  ausprobieren“, so Kapitän Benjamin Pohl. „Cunewalde ist in diesem Spiel klarer Favorit. Gerade in der Offensive besitzen sie unheimlich viel Qualität. Wir brauchen einen sehr guten Tag und müssen unsere Chancen konsequenter nutzen“, so Steve Bergmann.

Hoyerswerdaer FC (4) - DJK Sokol Ralbitz/Horka (9)  Die Hoyerswerdaer möchten in den letzten vier Spielen nochmal etwas oben angreifen und spielerisch überzeugen. „Mit viel Biss und Siegeswillen wollen wir gegen robuste Ralbitzer wieder einen Heimsieg feiern“, gibt Trainer Enrico Krüger vor. „Mit Ralbitz kommt ein altbekannter Gegner zu uns, der sich vor allem durch körperliche Robustheit auszeichnet. Wir wollen bei der Begegnung Spielwitz und schnelles Spiel entgegensetzen und so zum Erfolg kommen“, verrät Mannschaftsleiter  Uwe Neumann. „Wichtig ist, dass wir wie in Bautzen unsere Chancen nutzen, damit wir auch gegen Ralbitz drei Punkte holen“, so Dominik Krüger vom HFC.

LSV Bergen 1990 (8) – SV Gnaschwitz-Doberschau (13) Nach der ärgerlichen 0:1-Niederlage gegen Ralbitz sind die Bergener ein wenig enttäuscht. Trotzdem ist das Saisonziel, nämlich Tabellenplatz fünf, noch möglich, da die Konkurrenz auch nicht gepunktet hat. Der Rückstand auf Platz fünf  beträgt weiterhin nur drei Punkte. „Es sollte möglich sein, beim Heimspiel einen Dreier einzufahren“, zeigt sich Christian Herrmann jedenfalls zuversichtlich. „Am Sonntag ist es völlig egal wer kommt. Wir müssen die peinliche Niederlage in Ralbitz/Horka ausbügeln. Und dabei endlich wieder entschlossener mit Zug zum Tor agieren“, erklärt der Bergener Trainer Veit Nowotnick.