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| 20:29 Uhr

Fussball
Neustadt hat Aufstieg in eigener Hand

Landesklasse Ost. Der Fünffach-Torschütze Miguel Pereira Rodrigues lässt das Team von Trainer Andreas Born träumen. Jetzt kommt es zum Endspiel. Von Werner Müller

LSV Neustadt/Spree – SV Oberland Spree 6:0 (3:0). T: 1:0 Edenilson De Souza Barros (10.); 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0 Miguel Pereira Rodrigues (11., 13., 56., 78., 86.); SR: Willi Jautze; Z: 85

Mit 6:0 hat der LSV Neustadt die Gäste vom SV Oberland Spree regelrecht überrannt und darf zwei Spieltage vor Schluss vom Aufstieg in die Sachsenliga träumen. Da Rot-Weiß Bad Muskau zeitgleich Tabellenführer Neusalza-Spremberg mit 2:1 bezwungen hat, hat Neustadt es nun selbst in der Hand. Denn am letzten Spieltag, am 16. Juni, bekommt es der LSV in einem echten Endspiel zu Hause mit eben jenem FSV Neusalza-Spremberg zu tun. Zuvor müssen natürlich an diesem Samstag (15 Uhr) bei der SG Crostwitz drei Punkte eingefahren werden. Zeitgleich tritt Zeißig beim Tabellenführer Neusalza an und leistet womöglich schon Schützenhilfe. Für Spannung ist in jedem Fall gesorgt.

Erfolgsgarant beim 6:0-Sieg gegen Oberland Spree war Miguel Pereira Rodrigues, der gleich fünfmal traf, nachdem zuvor Edenilson De Souza Barros mit dem 1:0 in der 10. Minute den Bann gebrochen hatte. Von Beginn an hatten sich die Neustädter ins Zeug gelegt und hätten schon zur Pause höher als 3:0 führen müssen.

Auch in der zweiten Halbzeit war der LSV nur im Vorwärtsgang und kam dabei stets mit hohem Lauftempo über die Außenbahnen. Auf diese Weise fielen alle Treffer im zweiten Durchgang, wo im 16er stets Rodrigues zur Stelle war.

Auch die Gäste kamen zu einer hochkarätigen Torchance. Die wurde jedoch mit einer Glanzparade vom Neustädter Tormann Mikolajczuk abgewehrt. „Von Oberland kam nicht viel, wir hatten da eigentlich viel mehr erwartet“, wunderte sich Neustadts Silvio Liebe, der sich nach dem souveränen Sieg seiner Mannschaft freute: „Jeder hat für jeden gekämpft, spielerisch waren wir total überlegen.“

Auch LSV-Trainer Andreas Born war hochzufrieden. „Die Jungs haben einen Superfußball geliefert, da kann man nur stolz sein“, sagte der Coach und freute sich: „Jetzt können wir noch aus eigener Kraft Meister werden.“