ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:32 Uhr

Fussball
HFC landet 8:0-Kantersieg in Bautzen

Tony Schönach (HFC) behauptet sich gegen einen Bautzener.
Tony Schönach (HFC) behauptet sich gegen einen Bautzener. FOTO: Werner Müller
Fußball-Westlausitzliga. Blau-Weiß Wittichenau vergibt in der Fußball-Westlausitzliga beste Chancen und kommt so nur zu einem Teilerfolg. Von Werner Müller

DJK Sokol Ralbitz Horka – LSV Bergen 1990 1:0 (0:0) Tore: 1:0 Peter Domaschke (85.); SR: Mario Thieme, Zuschauer: 41. Bergen: David Weidauer, Marco Helling, Niels Perlitz, Tobias Passeck (63. Christian Herrmann), Stefan Koark, Alexander Marchl, Marius Nikol, David Pohl, Danny Püschel, Tony Braune (70. Andreas Jordan), Christoph Richter

Der LSV Bergen war überlegen mit gefühlten 90 Prozent Ballbesitz. Dann ergaben sich durch eigene Fehler zwei Riesenchancen für Ralbitz, die der Gastgeber allerdings nicht nutzen konnte. Die Gäste wiederum hatten Pech, als David Pohl nur die Latte traf. In der zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Ralbitzer schließlich deutlich mehr Chancen. Am Ende reichte den Ralbitzern ein Freistoß, den Petr Domaschke zum 1:0 vollendete.

SV Bautzen - Hoyerswerdaer FC 0:8 (0:2) Tore: 0:1 Jon Paul Holz (21.); 0:2 Erik Lanzky (44.); 0:3 Kevin Gaede (46.); 0:4 Tommy Schimmang (56.); 0:5 Jon Paul Holz (60.); 0:6 Kevin Gaede (66.); 0:7 Erik Lanzky (82.); 0:8 Jon Paul Holz (90.); SR: Sebastian Mieth; Zuschauer: 36; Hoyerswerda: Dominik Krüger, Tommy Schimang (67. Marcel Bierholdt), Nico Kubaink, David Schön, Kevin Gaede, Rudolf Dieser, Erik Lanzky, Jon Paul Holz, Toni Schönach (70. Benjamin Reckling), Christopher Heinze, Max Häfner (76. Roy Schleiernick).

Die Hoyerswerdaer begannen von Beginn an nach vorn zu drängen. Doch die ersten Chancen hatten die Bautzener. So landete in der 8. Minute ein Schuss direkt an der Querlatte. Die Bautzener blieben nun weiterhin gefährlich und hatten vier weitere hochkarätige Chancen. Der Hoyerswerdaer Tormann Dominik Krüger konnte sich dabei mehrmals auszeichnen und hielt die Hoyerswerdaer im Spiel. In der 20. Minute hatte der Gast dann die erste Chance, als Rudolf Dieser versuchte, den Ball per Kopf im Tor unterzubringen. Doch der Bautzener Tormann konnte parieren. Als die Hoyerswerdaer dann einen Konter fuhren, passte Max Häfner auf Jon Paul Holz, der in der 21. Minute zum 0:1 einschießen konnte. Die Bautzener blieben aber weiterhin gefährlich. Hoyerswerda leistete sich hingegen viele Fehler im Aufbauspiel. In der 44. Minute allerdings setzte sich endlich einmal Erik Lanzky durch und traf noch vor der Pause zum 0:2. Sofort nach Wideranpfiff waren die Hoyerswerdaer nun hellwach und der erste Angriff sollte von Erfolg gekrönt sein. Erik Lanzky bereitete vor und Kevin Gaede gelang mit dem 0:3 schon eine Vorentscheidung. Die Hoyerswerdaer hatten nun das Spiel voll im Griff. Die Torfe fielen nun wie reife Früchte. Erik Lanzky analysierte: „In der ersten Halbzeit hatten wir ab und an noch einige Unstimmigkeiten, so dass auch Bautzen zu vier Chancen kam. Mit dem 0:3 kurz nach Wiederanpfiff war die Moral der Heimmannschaft gebrochen. Wir spielten munter auf und gewannen auch in der Höhe verdient.“ „Wir waren von Beginn an präsent. Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Besonders in der zweiten Halbzeit haben wir unsere Chancen genutzt. Das Ergebnis ist Balsam für die Seele“, so Toni Schönach. Und Max Häfner fasste das Spiel kurz, aber treffend zusammen: „Nach ein wenig Startschwierigkeiten war es am Ende ein souveräner Sieg.“

SG Großnaundorf – DJK Blau-Weiß Wittichenau 1:1 (1:0) Tore: 1:0 Tom Wallow (10.); 1:1 Marco Bulang (63.); SR: Andre Strelow; Zuschauer: 48, Wittichenau: Christian Adler, Nico Hantschke, Bernhard Korch, Simon Katzer (46. Johannes Wehlan), Marco Bulang, Frank Wittek, Maik Nicolaides, Simon Kubaink, Steve Bergmann, Paul Graf, Michael Piatza „Eine mangelhafte Chancenverwertung verhinderte heute einen klaren Sieg in Grossnauendorf“, so der Wittichenauer Trainer Dirk Rettig. „Wir machen 75 Minuten das Spiel, Großnaundorf schießt einmal aufs Tor und trifft per Sonntagsschuss. Wir haben unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt“, ergänzte Kapitän Benjamin Pohl.